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Hintergrundinfos über Chile

Das Auswandern ist sicher ein Traum vieler Menschen, gerade Chile ist aufgrund seiner Vielseitigkeit oft genug das Auswanderungsziel Nummer Eins. Mit einer Länge von 4.000 Kilometern verfügt Chile über zahlreiche Klimazonen, so dass sowohl die Sonnenanbeter, als auch die Menschen, die das mildere, gemäßigte Klima vorziehen, auf ihre Kosten kommen. Allerdings gibt es auch einige Bestimmungen zu beachten, bevor die Umzugskartons für die Auswanderung gepackt werden.

Die normale Einreise für einen Urlaub ist in Chile nicht an übermäßig hohe Bedingungen geknüpft. Lediglich ein Reisepass mit mindestens noch sechsmonatiger Gültigkeit muss vorgelegt werden können. Dann ist ein Aufenthalt bis zu drei Monaten möglich. Wer länger in Chile bleiben will, was ja bei einer Auswanderung der Fall sein wird, muss ein Visum beantragen, welches für ein Jahr gilt. Dieses kann anschließend in eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt werden. Jedoch muss hierfür eine Begründung vorliegen und zudem muss nachgewiesen werden, dass ausreichende finanzielle Mittel vorhanden sind.

Ebenfalls sollte niemand nach Chile auswandern, ohne entsprechende Sprachkenntnisse zu haben. Denn in den meisten Regionen wird nur Spanisch gesprochen bzw. Castellano, wie man es hierzulande nennt. Englisch ist eine sehr wenig verbreitete Sprache in Chile und nur im Süden des Landes kann man einige Menschen treffen, die auch Deutsch sprechen können.

Bevor die Umzugskartons für die Auswanderung nach Chile gepackt werden, sollte man sich ebenfalls über die Steuern im Land klar werden. Die Steuersätze liegen zwischen fünf und 45 Prozent, je nach Einkommen. Während die ortsansässigen Personen sämtliche Einnahmen versteuern müssen, gilt für nicht ansässige Personen, dass lediglich die Einnahmen aus chilenischen Quellen der Steuerpflicht unterworfen werden. Wichtig ist außerdem: Das Preisniveau in Chile, sowie die Lebenshaltungskosten sind mittlerweile fast gleichauf mit Mitteleuropa.

Vorsicht ist in Chile geboten, wenn es um Straftaten gehtt. Zwar wurde die Todesstrafe 2001 abgeschafft, doch der Besitz von und Handel mit Drogen wird noch immer sehr hart bestraft. Gerade der Handel mit Drogen ist in Chile weit verbreitet und Einwanderer sollten sich in Acht nehmen, dass sie nicht unbemerkt Drogen untergeschoben bekommen und dadurch strafrechtlich auffallen.

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