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Politik in Chile

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Das Land Chile ist eine Präsidialrepublik. Dies ist typisch für Lateinamerika oder die USA. Eine Präsidialrepublik ist ein Staat, indem der Präsident das Staatsoberhaupt und Regierungschef ist. Ein Merkmal dieser Regierungsform ist die charakteristische Unabhängigkeit, die die Regierung hat. Der Präsident wird für vier Jahre gewählt. Er kann zwar mehrmals ins Amt gerufen werden, jedoch geht dies nicht hintereinander. Bei den Präsidentschaftswahlen 2009/2010 gewann Sebastián Piñera.

Er war bei der Wahl zuvor (2005) gegen Michelle Bachelet, die erste Präsidentin des Landes gescheitert und ergriff nun seine Chance. Sebastián Piñera gehört der liberal-konservativen Partei Renovación Nacional an.Bei der Wahl gewann er mit 44 Prozent.

Gegliedert ist die Politik Chiles in die Faktoren der Staatsgewalt: Exekutive, Legislative und Judikative. Zur Exekutive gehört der Präsident mit den Ministern sowie den Subsekretären, die er ernennt. Die Legislative in Chile setzt sich aus zwei Kammern zusammen. Die Abgeordnetenkammer umfasst 120 Mitglieder. Diese Abgeordnete werden direkt vom Volk gewählt und vertreten es. Im Senat sitzen 38 Mitglieder. Auch die Mitglieder des Senats werden direkt vom Volk gewählt.

Der oberste Gerichtshof in Chile ist die höchste richterliche Gewalt des Landes. 21 Richter sind dort in diesem Kollegialgericht beschäftigt. Unter diesem Gericht stehen das Appellationsgericht sowie 17 weitere Berufungsgerichte.

Das Verfassungsgericht kontrolliert die vom Parlament verabschiedeten Gesetze in Bezug auf Verfassungswidrigkeit. Gerade wird das Justizsystem des Landes verbessert. So soll es zum Beispiel bald möglich sein, das weniger vermögende Bürger einen Pflichtverteidiger gestellt bekommen.

Momentan ist Chile dazu gezwungen, verstärkt über eine alternative Energiepolitik nachzudenken, denn das Land ist stark abhängig von der Erdgaszufuhr aus Argentinien. Von dort aus muss man die Zufuhr jedoch drosseln. Zudem hat Argentinien das Verbot von Bolivien, Erdgas aus Bolivien nach Chile zuzuführen, da das Verhältnis von Bolivien zu Chile stark gestört ist. Wir dürfen gespannt sein, wie sich alles weiterentwickelt.

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